Wenn Routine fehlt: Meine Strategie für Urlaub und Feiertage
- Admin
- 22. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

In den letzten Jahren habe ich mir eine stabile Tagesroutine aufgebaut, die mich entspannt und strukturiert durch den Alltag trägt. Sie gibt mir Halt, Orientierung und vor allem: innere Ruhe.
Doch ich habe auch eine andere Seite kennengelernt.
Sobald sich äußere Umstände verändern – selbst bei eigentlich schönen Anlässen wie Urlaub oder Feiertagen – gerate ich schneller aus dem Gleichgewicht, als mir lieb ist. Die gewohnte Struktur fehlt, Tage verlaufen anders, und plötzlich fühlt sich selbst Entspannung ungewohnt an.
Vielleicht kennst du das auch:
Man freut sich auf freie Zeit – und gleichzeitig fehlt etwas, das sonst Sicherheit gibt.
Für mich war die Lösung nicht, auf Routine zu verzichten.
Sondern sie anzupassen.
Meine Urlaubs- und Feiertagsroutine
Ich habe mir bewusst eine „flexible Routine“ geschaffen, die mich auch in untypischen Tagesabläufen unterstützt – ohne mich einzuengen.
Dabei helfen mir vor allem diese Punkte:
1. Fokus auf das Wesentliche
Ich frage mich: Was sind die wichtigsten Elemente meiner Alltagsroutine? Genau diese behalte ich bei – alles andere darf losgelassen werden.
2. Zeit bewusst nehmen
Auch wenn Tage anders aussehen: Ich plane genügend Zeit für mich ein, statt mich treiben zu lassen.
3. Unterstützende Hilfsmittel nutzen
Ob Notizen, kleine Rituale oder Erinnerungen – alles, was mir Orientierung gibt, ist erlaubt.
4. Flexibilität durch Plan B
Nicht alles läuft wie geplant. Deshalb habe ich immer eine Alternative im Kopf, die mir Sicherheit gibt.
5. Klarheit für den Tag
Ich überlege mir bewusst: Was ist heute wirklich wichtig? Das verhindert Überforderung und gibt Richtung.
6. Pausen einplanen
Gerade an ungewohnten Tagen vergesse ich das sonst schnell – dabei sind Pausen entscheidend für mein Wohlbefinden.
7. Abendliche Reflexion
Ich schaue zurück: Was hat gut funktioniert? Was wünsche ich mir morgen anders? Ohne Druck – nur mit Neugier.
8. Eigene Grenzen respektieren
Ich achte darauf, was mir guttut – und was nicht. Auch im Urlaub.
9. Struktur UND Spontanität zulassen
Beides darf gleichzeitig existieren. Eine leichte Struktur gibt Halt, Spontanität bringt Leichtigkeit.
10. Freundlich mit mir selbst sein
Nicht jeder Tag läuft „perfekt“. Und das muss er auch nicht.
Mein Fazit
Routine bedeutet für mich heute nicht mehr starre Abläufe.
Sondern ein flexibles Gerüst, das mich unterstützt – egal, wie mein Tag aussieht.
Gerade in Zeiten, die eigentlich zur Erholung gedacht sind, hilft mir diese angepasste Struktur, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht ist genau das der Punkt:
Nicht weniger Routine – sondern die richtige





Kommentare